Lesebereich der Bibliothek mit Frau am Tisch

Bibliothek

Video: Die Fachbibliothek mit historischen Beständen

Die Bibliothek des Bundesverwaltungsgerichts gehört zu den größeren juristischen Fachbibliotheken in Deutschland. Sie ist in erster Linie eine Serviceeinrichtung für die Angehörigen des Gerichts. Sie sorgt dafür, dass ihnen die Fachliteratur zur Verfügung steht, die sie für die tägliche Arbeit benötigen. Zu den Aufgaben der Bibliothek zählen aber auch die Pflege und der Erhalt der zahlreichen wertvollen historischen Bücher, Handschriften und weiteren Werke von geschichtlichem Interesse im Bundesverwaltungsgericht. Im Rahmen der Amtshilfe unterstützt die Bibliothek darüber hinaus andere Gerichte sowie Behörden. Externen Nutzern steht sie nach Vereinbarung zur Verfügung.

Benutzungsordnung

Bestand

Der Bibliotheksbestand des Bundesverwaltungsgerichts umfasst einschließlich der historischen Bestände 240.000 Bände. Er wächst jährlich um 1.800 bis 2.000 Bände. An laufenden Periodika werden 365 Zeitschriften, 68 Amtsdruckschriften und 174 Entscheidungssammlungen bezogen. Den Grundstock für die 1953 gegründete Bibliothek bildete der Bestand des ehemaligen Preußischen Oberverwaltungsgerichts und des Oberlandeskulturgerichts. Nach der Wiedervereinigung kamen weitere Bestände - insbesondere Teile der Reichsgerichtsbibliothek - hinzu: Rechtshistorische Bestände

Personal

In der Bibliothek sind zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt: Neben den drei Leitungsfunktionen sind es vier Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste sowie drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Scann- und Magazindienste sowie die Aktualisierung von Loseblattwerken. Die Bibliothek bildet zudem laufend drei Auszubildende aus.

Sammelgebiet und Etat

Schwerpunktmäßig sammelt die Bibliothek deutsche Literatur zum Verwaltungs-, Verfassungs- und Staatsrecht sowie zum Recht der Europäischen Union. Für die Literatur- und Informationsbeschaffung stehen jährlich rund 360.000 € zur Verfügung. Davon fließen etwa 150.000 € in die Aktualisierung von Loseblattwerken, 100.000 € in Fachdatenbanken und 110.000 € in Monografien und Periodika. Hinzu kommen Sondermittel für Reparaturen des Altbestands und die Restaurierung einzelner Werke aus der Reichsgerichtsbibliothek.

Online-Katalog

Die Bestände der Bibliothek des Bundesverwaltungsgerichts sind einschließlich des Großteils ihrer historischen Teile - bis auf die Literatur des 16. und 17. Jahrhunderts - im Online-Katalog des Gerichts nachgewiesen. Sie können darüber hinaus über den Online-Katalog des Südwestdeutschen Bibliotheksverbundes (SWB) recherchiert werden.